Einsatz: F3 – Brennt Heizungsraum

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Am 06.02.2026 wurde die Feuerwehr Sage um 18:42 Uhr mit der Einsatzmeldung F3 – Brennt Heizungsraum in den Landkreis Cloppenburg alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt nach Beverbruch wurde gemeldet, dass das Feuer durch das Dach schlägt.
Die Feuerwehr Sage ging mit zwei Trupps unter Atemschutz zum Außenangriff vor.
Der Innenangriff wurde von der Feuerwehr Garrel übernommen, zusätzlich war die Drehleiter der Feuerwehr Cloppenburg vor Ort im Einsatz.

Einsatzbericht der Feuerwehr Garrel: 
Brandeinsatz – Feuer im Heizungsraum breitete sich aus
„Feuer 3 – brennt Heizungsraum“ lautete das Stichwort, mit dem die Feuerwehr Garrel am Freitagabend um 18:42 Uhr zu einem Einsatz gerufen wurde. Die Alarmierung erfolgte per Melder und Sirene. Zeitgleich machte sich aus der gegenüberliegenden Richtung auch die Feuerwehr Sage auf den Weg nach Beverbruch.
In einem Einfamilienhaus am Beverbrucher Damm sollte der Heizungsraum im 1. Obergeschoss brennen. Das Feuer, welches von einem aufmerksamen Nachbarn bemerkt wurde, hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Personen oder Tiere befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus.
Dementsprechend begannen die beiden Feuerwehren sofort mit der Brandbekämpfung. Dabei übernahmen die Garreler Einsatzkräfte den Innenangriff im Dachgeschoss. Die Feuerwehr Sage dämmte mit einem Außenangriff die Flammen auf dem Dach ein. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.
Parallel hatte die Einsatzleitung noch die Feuerwehr Cloppenburg mit ihrer Drehleiter angefordert. Über sie wurden später Teile der Dachhaut geöffnet und gezielt Glutnester abgelöscht. Ein weiteres Ziel war es, den Wasserschaden in dem Wohnhaus so gering wie möglich zu halten. Dafür setzten die Feuerwehrmänner und -Frauen das Löschwasser bewusst stoßweise ein.
Im Laufe des Einsatzes schickte die Großleitstelle in Oldenburg noch weitere Einheiten zur Einsatzstelle. Dazu zählten unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Molbergen und die Freiwillige Feuerwehr Peheim, die mit dem Abrollbehälter Hygiene anrückten. In dem Container, der mit getrennten Sanitärbereichen und Duschen ausgestattet ist, konnten die Atemschutzgeräteträger ihre kontaminierte Kleidung nach den Vorgaben der Schwarz-Weiß-Trennung wechseln. Die Feuerwehr-Technische-Zentrale ersetzte die leeren Atemschutzflaschen, die gebrauchten Masken und das Schlauchmaterial.
Ebenfalls vor Ort waren der Energieversorger EWE, die Polizei und ein Team der psychosozialen Notfallversorgung aus Cloppenburg (PSNV). Verletzt wurde glücklicherweise niemand, sodass die DRK Bereitschaft Garrel und die Johanniter Rettungswache Ahlhorn nicht tätig werden brauchten.
Nach rund drei Stunden konnten sowohl die Feuerwehr Cloppenburg als auch die Feuerwehr Garrel die Rückfahrt antreten. Die Feuerwehr Sage wurde schon etwas früher aus dem Einsatz entlassen